
Budgetübersicht in Google Ads, nachgestellt mit Beispielwerten, keine Kundendaten.
Google Ads Kosten legst du selbst fest, denn Google Ads kostet so viel, wie du als Budget vorgibst, und bezahlt wird meist je Klick. Den Preis eines Klicks bestimmt eine Auktion aus deinem Gebot, der Qualität deiner Anzeige und der Konkurrenz. Entscheidend ist aber nicht der Klick, sondern was eine Anfrage oder ein Kauf kostet, und das steuerst du täglich.
In vielen Betrieben steht am Jahresanfang eine Zahl für Google Ads im Plan, und am Monatsende wundert sich jemand. Mal ist das Budget nach drei Wochen weg, mal liegt ein Teil ungenutzt in einer Kampagne, die nichts bringt.
Beides hat dieselbe Ursache. Google gibt nicht jeden Tag gleich viel aus, und eine Monatszahl allein sagt nichts darüber, wo das Geld am Ende arbeitet.
Ich habe in übernommenen Konten immer wieder dasselbe Muster gesehen. Die Kosten je Anfrage stimmten, also galt die Kampagne als gesund, und niemand schaute tiefer.
Dabei flossen 20 bis 30 Prozent des Budgets in Suchbegriffe, die mit dem Angebot nichts zu tun hatten. Der gute Durchschnitt verdeckte das, und genau dieses Geld fehlte dort, wo es Anfragen gebracht hätte. Wie du solche Suchbegriffe findest, zeigt der Beitrag Suchbegriffe in Google Ads bereinigen.
Für die Geschäftsführung zählt am Ende eine Frage, nämlich was eine Anfrage kostet und ob sie günstiger oder teurer wird. Für die Marketingleitung zählt, welche Kampagne mehr Budget verdient und wann.
Bei jeder Suche läuft eine Auktion, und Google ordnet die Anzeigen nach ihrem Anzeigenrang. In den Rang fließen laut Google dein Höchstgebot, die Qualität der Anzeige, die Konkurrenz und der Zusammenhang der Suche ein.
Die Qualität setzt sich aus drei Teilen zusammen, der erwarteten Klickrate, der Relevanz der Anzeige und der Erfahrung auf der Zielseite. Je besser alle drei zur Suche passen, desto besser der Rang bei gleichem Gebot.
Bezahlt wird dabei nicht dein Gebot. Der tatsächliche Klickpreis ist laut Google höchstens der Betrag, der nötig ist, um den Anzeigenrang des Mitbewerbers direkt unter dir zu übertreffen, und er liegt meist unter deinem Höchstgebot.
Daraus folgt der wichtigste Satz über Klickpreise. Eine bessere Anzeige und eine passendere Zielseite senken den Preis je Klick, ohne dass du mehr bietest.
Für die Marketingleitung steht der Hinweis darauf je Keyword in der Spalte Qualitätsfaktor, auf einer Skala von 1 bis 10. Google beschreibt ihn als Diagnosewerkzeug, er zeigt, wo Anzeige oder Zielseite nicht zur Suche passen.
In Google Ads legst du ein durchschnittliches Tagesbudget fest. Google darf an einem einzelnen Tag bis zum Doppelten davon ausgeben, wenn an diesem Tag mehr Nachfrage da ist, und gleicht das an ruhigeren Tagen aus.
Nach oben gibt es eine feste Grenze. Im Monat stellt Google laut eigener Hilfe höchstens das 30,4-Fache des Tagesbudgets in Rechnung, ist das erreicht, pausieren die Kampagnen bis zum Monatsersten.
| Tagesbudget | an einem Tag höchstens | im Monat höchstens |
|---|---|---|
| 50 € | 100 € | 1.520 € |
| 100 € | 200 € | 3.040 € |
| 300 € | 600 € | 9.120 € |
Für die Geschäftsführung heißt das, ein Tag mit doppelten Kosten ist kein Fehler. Ein Problem gibt es erst, wenn die Hochrechnung auf den Monat über dem Plan liegt.
Für Aktionen mit festem Zeitraum gibt es seit Januar 2026 eine zweite Form. Mit einem Gesamtbudget legst du laut Google einen festen Betrag für 3 bis 90 Tage fest, bisher als offene Beta und nur für neue Such-, Shopping- und Performance-Max-Kampagnen.
Wie viel ein Klick kostet, hängt so stark von Branche, Region und Konkurrenz ab, dass eine Durchschnittszahl aus dem Netz mehr verwirrt als hilft. Deshalb hier eine Rechnung mit offengelegten Annahmen, ausdrücklich ein Rechenbeispiel und keine Messung.
| Kampagne A | Kampagne B | |
|---|---|---|
| Preis je Klick | 1,50 € | 2,50 € |
| Klicks für 1.500 € | 1.000 | 600 |
| Anteil, der anfragt, Annahme laut Beispiel | 1,5 % | 4 % |
| Anfragen | 15 | 24 |
| Kosten je Anfrage | 100 € | 62,50 € |
Kampagne A hat den günstigeren Klick und die teurere Anfrage. Der Unterschied liegt darin, wer klickt, und genau das entscheiden Suchbegriffe, Anzeige und Zielseite.
Deshalb gehören über jede Kampagne die Kosten je Anfrage oder je Kauf, nicht der Klickpreis. Welcher Wert gut ist, ergibt sich aus dem, was eine Anfrage deinem Betrieb wert ist, und das legt die Geschäftsführung fest, nicht Google.
Aus der Arbeit mit großen Budgets stammt eine Regel in drei Schritten, nach der auch das Cockpit arbeitet. Sie ist keine Vorgabe von Google, sondern unsere eigene, und dein Betrieb darf andere Grenzen wählen.
Bei der internationalen Werbeagentur WPP Media haben wir die Hochrechnung noch in einer Excel-Tabelle gemacht. Aus der Monatsfreigabe des Kunden je Kampagnentyp haben wir das erlaubte Tagesbudget errechnet und jeden Tag nachgezogen, damit der Monat im Plan bleibt.
Verliert eine Kampagne Impressionen wegen des Rangs, hilft eine bessere Anzeige, eine passendere Zielseite oder ein angepasstes Gebot. Mehr Budget in diese Kampagne zu legen, ist ein Klassiker, der Geld kostet und nichts bringt.
Gekürzt wird zuerst bei der Kampagne mit den höchsten Kosten je Anfrage. Zwischen Kanälen verschieben wir Budget nur, wenn beide Anfragen auf dieselbe Weise zählen.
Die kleinen Schritte haben einen Grund. Automatische Gebotsstrategien richten sich nach den letzten Wochen, und wer das Budget über Nacht verdoppelt, gibt ihnen eine Lage, die sie noch nicht kennen.
Ich habe das bei Performance Max mehrfach erlebt. Eine Kampagne lief mit kleinem Budget gut, die Kosten je Kauf passten, also wurde das Tagesbudget verdoppelt.
In den Tagen danach stiegen die Kosten je Kauf, der Umsatz je Werbeeuro fiel, und es kamen weniger Käufe statt mehr. Die Kampagne streute zu schnell zu breit, statt das zusätzliche Geld gezielt einzusetzen.
Mehr Gesamtbudget für den Folgemonat lohnt sich erst, wenn der laufende Monat fast ausgeschöpft ist, die Kosten je Anfrage deutlich unter dem Ziel liegen und die Messung ohne Lücke läuft.
Zwei Dinge gehören täglich angesehen, weil sie in einem Monatsbericht zu spät kommen.
Ausreißer. Steigen die Kosten an einem Tag, ohne dass mehr Anfragen kommen, oder fallen die Impressionen plötzlich auf null, stimmt etwas nicht. Häufige Gründe sind eine abgelehnte Anzeige, ein erschöpftes Budget, eine gestoppte Zahlung oder eine Messung, die nicht mehr zählt.
In welcher Reihenfolge du dann nach der Ursache suchst, steht im Beitrag zum Marketing-Dashboard. Erst die Messung, dann das Konto, dann die Einflüsse von außen.
Kanalvergleich. Google Ads ist selten der einzige Kanal. Ob ein Euro mehr bei Google oder bei Meta besser arbeitet, lässt sich nur sagen, wenn beide Kanäle Anfragen gleich zählen, sonst vergleichst du zwei verschiedene Dinge.
Im Marketing-Cockpit erledigen das vier Routinen, alle täglich. Die Budgetüberwachung rechnet die Ausgaben auf den Monat hoch und meldet sich, bevor ein Kanal sein Tagesbudget ausgeschöpft hat. Die Budgetempfehlung prüft jede Kampagne und zeigt, wo mehr Potenzial liegt, mit der Kampagne und dem Betrag, um den du erhöhen kannst.
Ein Schritt ist dabei auf höchstens ein Fünftel begrenzt, damit keine Routine blind die Hälfte obendrauf legt. Alles darüber bespricht dein Team und entscheidet selbst.
Anomalien erkennen meldet Ausreißer am selben Tag, der Kanalvergleich stellt alle Kanäle mit denselben Begriffen nebeneinander. Welche Empfehlung umgesetzt wird, entscheidest du, und im Verlauf steht danach, welche Kampagne wie viel mehr oder weniger bekommen hat.
Nimm die Budgetregel von oben mit, hochrechnen, nur dort mehr geben, wo es ankommt, und in kleinen Schritten. Sie funktioniert auch mit einer Tabelle, das Cockpit nimmt dir nur das tägliche Nachrechnen ab.
Wohin das Budget innerhalb einer Kampagne fließt, zeigt Performance Max ausleuchten. Den Rahmen, in dem alle Routinen laufen, beschreibt Was ist ein Marketing-Cockpit.
Ob dein Team die Freigaben selbst übernimmt oder wir das für dich tun, klärt der kurze Test auf der Startseite in unter einer Minute.
So viel, wie du festlegst. Google stellt im Monat höchstens das 30,4-Fache deines durchschnittlichen Tagesbudgets in Rechnung, an einzelnen Tagen dürfen es bis zum Doppelten sein.
Wie viel sinnvoll ist, ergibt sich aus den Kosten je Anfrage und der Zahl der Anfragen, die dein Betrieb braucht.
Das hängt von Branche, Region und Konkurrenz ab, eine allgemeine Zahl hilft deshalb wenig. Du zahlst höchstens den Betrag, der nötig ist, um die Anzeige direkt unter dir zu übertreffen, meist weniger als dein Gebot.
Wichtiger als der Klickpreis sind die Kosten je Anfrage oder je Kauf.
Weil Google an Tagen mit mehr Nachfrage bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets ausgeben darf. An ruhigeren Tagen gibt Google dafür weniger aus.
Über den Monat stellt Google nicht mehr als das 30,4-Fache des Tagesbudgets in Rechnung.
Mit besseren Anzeigen und passenderen Zielseiten. Sie verbessern den Anzeigenrang, und ein besserer Rang kostet bei gleichem Platz weniger.
Einen Hinweis gibt der Qualitätsfaktor je Keyword. Niedrige Werte zeigen, wo Anzeige oder Zielseite nicht zur Suche passen.
Prüfen solltest du es täglich, ändern eher selten und in kleinen Schritten. Automatische Gebotsstrategien richten sich nach den letzten Wochen, große Sprünge bringen sie aus dem Tritt.
Wir ändern Budgets deshalb in Schritten von höchstens einem Fünftel und warten danach ab.
Ein fester Betrag für einen Zeitraum von 3 bis 90 Tagen statt eines Tagesbudgets, gedacht für Aktionen mit festem Ende. Google verteilt den Betrag selbst über die Laufzeit.
Stand Januar 2026 gibt es das als offene Beta für neue Such-, Shopping- und Performance-Max-Kampagnen.
Welcher Weg passt zu dir?30 Sekunden · eine Empfehlung
Cockpit Inhouse, dein Team steuert. Oder Cockpit Full-Service, wir steuern für dich. Höchstens vier Fragen, und du weißt, welcher Weg Budget und Zeit dort einsetzt, wo sie Anfragen bringen.
Höchstens vier Fragen, dann weißt du, ob dein Team steuert oder wir.
Lieber direkt sprechen? 30 Minuten Blick in dein Werbekonto, kostenlos.

Performance Max zeigt nicht von allein, wohin dein Budget fließt. Drei Berichte, zwei Einstellungen und eine Wochenregel machen es sichtbar.

Was ein Marketing-Dashboard zeigen muss, damit du entscheiden kannst. Vier Ebenen, eine feste Reihenfolge für die Ursachensuche und ein Fall aus der Praxis.

Wie du Suchbegriffe in Google Ads liest, welche du ausschließt, welche nicht, und warum das jede Woche nötig ist. Mit echtem, anonymisiertem Beispiel.